Chronik Chronik in Stichworten bis 1937 (entnommen aus der Chronik „Ein Dorf im Hunsrück“ von Martin Weis 1937) 1000 Um das Jahr 1000 Entstehung von Büchenbeuren 1301 Erste urkundliche Erwähnung von Büchenbeuren, Übergang als Teil eines Reichslehens an die Grafschaft Sponheim 1442 Das Reichslehen geht an den Markgrafen von Baden über 1555 Einführung der Reformation 1631 Gefecht zwischen Schweden und Spanien 1684 Gegenreformation 1699 Bis 1699 gehen die Kinder in den Nachbarort Sohren zur Schule Errichtung einer eigenen Schule in Büchenbeuren 1795 Die badische Herrschaft hört auf Beginn der französischen Invasion 1816 Beginn der preußischen Herrschaft 1819 Johann Wolfgang von Goethe reist durch Büchenbeuren 1835 Bau der Kirche 1845 Bis 1845 französische Gemeindegesetzgebung 23. Juli erste preußische Gemeindeordnung 1852 Am 28. Juni passiert König Friedrich Wilhelm IV. mit seinem Bruder, dem nachmaligen Kaiser Wilhelm I., Büchenbeuren Am „Relais“ lässt er sich die Beamten vorstellen. Am 9. Dezember wird das Bürgermeisteramt von Sohren nach Büchenbeuren verlegt. 1853 Ausbau der Straßen nach Traben-Trarbach und Kappel Die Gemeinde errichtet ein neues Schulhaus und einen Bürgersaal. Baukosten des Schulhauses 4282 Taler. 1856 Schweres Notjahr Am 2. September wird ein Erdstoß wahrgenommen, der als ziemlich starke, rollende Erschütterung geschildert wird. Nachdem im Jahre 1855 das alte Pfarrhaus polizeilich niedergelegt wurde, wird ein neues Pfarrhaus gebaut. Die Baukosten betragen 4686 Taler. 1857 Allgemeine Einführung des Handarbeitsunterrichts. Die Einwohner sind gegen die Neuerung. 1859 Eröffnung der rheinischen Eisenbahn 1864 Krieg gegen Dänemark. Welch ein Krieg - er hat den Erwartungen Entsprochen. Die einzige Sorg: Werden die Herzogtümer ein besonderes Oberhaupt erhalten oder aber in den alleinigen Besitz Preußens übergehen Fertigstellung der Straße nach Rhaunen Erstmalige Einrichtung von Viehmärkten. Am 14. Oktober erster Viehmarkt in Büchenbeuren 1865 Am 15. Mai 50-jährige Jubelfest der Vereinigung mit Preußen Freudenfeuer. Festessen 1866 Krieg mit Österreich. Schon anders als 1864. Viele Familien sind hart getroffen, weil der Ernährer fort musste. Auch sind die Kriegsleistungen für die Armee „erheblich“. Aber schon im September und Oktober kehren die Krieger in die Heimat zurück. Von Verlusten spricht die Chronik nicht. Am 18. Oktober Friedensfest 1870 Am 15. Juli erklärte Frankreich den Krieg. Am 16. Juli Mobilmachung 1871 Am 18. Januar Kaiserproklamation Am 2. März Friedensschluss Am 31. März kehrt das Landwehrbattaillon Simmern, die Linientruppen des 8. Armeekorps erst anfangs Juli zurück. 1872 Erste Sedanfeier 1875 Bürgermeister Trarbach tritt in den Ruhestand, sein Nachfolger wird Lenz, vorher in Greifenstein, Kreis Wetzlar 1876 Am 22. März pflanzt die Gemeinde am Backhaus eine Friedenslinde 1877 Der Kriegerverein der Bürgermeisterei stellt sich Saarbrücken Kaiser Wilhelm I. vor 1879 In Büchenbeuren wird das erste Försterdienstgebäude der Bürgermeisterei errichtet. Baukosten 16.230 Mark. Gemeindeoberförster Ebert wird nach der Provinz Hannover versetzt, sein Nachfolger wird Quickert. 1881 Finanzminister Bitter bereist einige Orte der Bürgermeisterei 1882 Erste Telegrafenleitung 1884 Legung einer Telefonleitung nach Sohren und Irmenach 1892 Am 20. Februar stirbt Bürgermeister Lenz. Sein Nachfolger wird Regierungs-Zivil- Supernumerar Meyer 1893 Not- und Hungerjahr für das Vieh 1896 Die Vorarbeiten für die Fortführung der Eisenbahn von Kirchberg nach Hermeskeil beginnen 1897 Am 28. und 29. September Ausstellung des Zuchtverbandes XIV 1898 Vermessung der Eisenbahnlinie Bürgermeister Meyer nach Winningen versetzt. Nachfolger Bürgermeister Zeitz aus Ottweiler 1900 Ende März Beginn der Erarbeiten am Bahnbau. Meist Italienische Arbeiter 1902 Am 6. Dezember die Eisenbahn dem Verkehr übergeben 1906 Vom 30. September bis 2. Oktober landwirtschaftliche Ausstellung 1908 Bau der Wasserleitungsgruppe I, die auch Büchenbeuren versorgt. 1912 Gründung des Männergesangvereins Büchenbeuren 1913 Am 11. September schweres Flugzeugunglück mit mehreren Todesopfern Gründung des Sportvereins Büchenbeuren 1914 Am 1. August 1. Weltkrieg 1917 Am 31.Dezember scheidet Bürgermeister Zeitz aus 1918 Am 7. Januar tritt Bürgermeister Weis ein Am 11. November Waffenstillstand. Büchenbeuren mit seinen 450 Einwohnern hatte 63 Kriegsteilnehmer gestellt. 12 seiner Söhne sind geblieben. 4 Frauen haben den Mann, 9 Kinder den Vater verloren. 6 Soldaten waren in Gefangenschaft geraten, 4 verwundet worden Ab 16. November Durchzug der deutschen Soldaten Ab 1. Dezember Durchzug der fremden Soldaten. Beginn der Besatzung 1919 Am 28. Juni Friedensvertrag von Versailles 1920 Bau der Überlandzentrale. An Weihnachten brannte das elektrische Licht 1921 Ankauf des Hauses Zeitz durch Bürgermeisterei als Verwaltungsgebäude Einrichtung der Ländlichen Fortbildungsschule Bau eines neuen Schulhauses Errichtung einer Landwirtschaftlichen Schule durch die Bürgermeisterei 1922 Beendigung des Umlegungsverfahrens Errichtung der Freiwilligen Feuerwehr 1923 Am 11. Januar beginnt der Ruhrkampf Am 25. April Ausweisung des Bürgermeisters Weis. Rückkehr am 15. September 1924 Am 1. Juli Zuteilung der Gemeinde zum Amtsgericht Kirchberg 1924 Beendigung des Ruhrkampfes Bau einer Oberförster-Dienstwohnung durch die Bürgermeisterei Kosten 23.000 Reichsmark 1925 Gemeindeförster Liebig tritt in den Ruhestand. Nachfolger Uschmann. Gründung eines Pferdeversicherungsvereins durch Bürgermeister Weis 1926 Errichtung eines Ehrenmals für die Gefallenen am Kircheneingang Bau eines Feuerwehrgerätehauses 1927 Gemäß Gesetzt vom 27. Dezember wird der Gemeindevorsteher Gemeindevorstand Die Bürgermeisterei führt fortab den Namen Amt Das Amt errichtet ein Amtskassengebäude Gründung einer Molkereigenossenschaft durch Bürgermeister Weis Die Gemeinde errichtet eine Turnhalle. Kosten 16.000 Reichsmark, Staatszuschuss - 6.000 Reichsmark 1928 Die Wasserzuführung wird verstärkt. Kostenaufwand 58.000 Reichsmark. Kostenaufwand der Gemeinde rund 12.000 Reichsmark. 1929 Die Gemeinde errichtet eine Jugendherberge, Baukosten 19.500 Reichsmark, Zuschuss der Provinz 15.000 Reichsmark Ab 1. August Landpostbestellung mittels Kraftwagen von Kirchberg aus 1930 Am 30.Juni endet die Besatzung, die am 1.Dezember 1918 begonnen hatte. Auf allen Höhen Freudenfeuer Rheinlandreise des Reichspräsidenten von Hindenburg 4 Millionen Arbeitslose Jahr der Bergwerkunglücke: Neurode 151, Maybach 98, Alsdorf 271 Tode 1931 Herstellung der Abwasserbeseitigung, gleichzeitig Herstellung von Gehwegen, Baukosten 25.000 Reichsmark, Beihilfe der Provinz 7330 Reichsmark, Förderungszuschuss der Arbeitslosenversicherung 4650 Reichsmark Herstellung - Einebnung des Sportplatzes. Kosten 5500 Reichsmark, aus der Arbeitslosenversicherung 2500 Reichsmark. 1932 6 Millionen Arbeitslose, das sagt alles 1933 Am 30. Januar Machtergreifung durch die NSDAP Am 10. Oktober Meteorschwarm Am Ende des Jahres ist die Zahl der Arbeitslosen bereits um 2,3 Millionen gesunken 1934 Am 2. August stirbt von Hindenburg 18. Februar schweres Autoungläck an der Bahnüberführung 3 Tode und 2 Schwerverletzte 1935 Am 13. Januar Saarabstimmung 30. Januar: Erlass einer neuen einheitlichen Gemeindeordnung 15.Februar: Die bisherige Filialapotheke wird zur Vollapotheke erhoben 16.März: Einführung der allgemeinen Wehrpflicht Der Gemeindeweg nach Wahlenau wird übernommen 1936 7. März: Deutsche Truppen besetzen das Rheinland 1937 Die Zahl der Arbeitslosen sinkt unter eine Million Dem Halblöschzug Büchenbeuren wird seitens des Amtes eine Motorspritze zugeteilt Zur Verstärkung der Löschmittel stellt die Gemeinde einen Feuerlöschteich her. Kosten 1600 Reichsmark. Zuschuss der Provinzialfeuerversicherungsanstalt 500 Reichsmark 1938 Beginn des Baues der Hunsrückhöhenstraße 9. November Reichspogromnacht Fertigstellung des Feuerlöschteiches Entstehung des freien Platzes vor der Kirche (Abriss eines Wohnhauses und zwei Scheunen) Unterbringungsmöglichkeit für die Stierhaltung Neubau des Forstamtsdienstgebäudes Neubau der Apotheke 1939 Private Bautätigkeit der Wohnhäuser Kley, Lorenz und Huth Beginn des 2. Weltkrieges (1. September Angriff des Deutschen Reiches auf Polen) 1940 10. Mai Angriff gegen Frankreich Karl Heinrich übernimmt die Amtsbürgermeisterstelle 1941 Im Sommer Beginn des Russlandfeldzuges Dezember Kriegserklärung Deutschland und Italien gegen die USA 1944 19. August Bombenangriff durch amerikanische Luftwaffe 1945 17./18. März Einmarsch der amerikanischen Truppen. Im selben Jahr Stationierung französischer Truppen Kommissarischer Amtsbürgermeister bis 1946 Dr. Wilhelm Schüler 1946 bis Dezember 1948 Amtsbürgermeister Marpmann 1949 Hans Böhm tritt den Dienst als Amtsbürgermeister an 1951 Errichtung des Militärflugplatzes Hahn einschließlich der Wohnsiedlung (Housing) im Ortteil Scheid 1952 Belegung des Flugplatzes Hahn mit einer amerikanischen Jagdbomber-Einheit 1953 Neubau einer Wohnsiedlung für deutsche Flugplatzangestellte oberhalb der Apotheke Büchenbeuren bis 1954 1959 Rudolf Rabs tritt den Dienst als Amtsbürgermeister an 1964 Erschließung Neubaugebiet Büchenbeuren Süd-Ost (Auf der Taubenacht) bis 1965 1967 Partnerschaft Schore in Belgien mit Büchenbeuren 1969 Erweiterung Neubaugebiet Büchenbeuren Süd-Ost (Brunkenstein) 1970 Auflösung der Verbandsgemeinde Büchenbeuren Im August nahm die Hauptschule Sohren-Büchenbeuren im neuen Schulzentrum auf der Gemarkungsgrenze der beiden Gemeinden ihre Tätigkeit auf 1971 Die Grundschule zieht in das alte Forstamt an der Lautzenhausener Straße 1972 Auflösung der Forstmeisterei Büchenbeuren 1974 20. Oktober Eröffnung des Hallenbades im neuen Schulzentrum 1982 1. März Bekanntgabe des Neubaugebietes „Erdüchelchen“ 1991 17. April Inbetriebnahme der Ortsumgehung (B 50) von Büchenbeuren 30. September 50. taktisches Jagdbombergeschwader verlässt den Flugplatz Hahn 1993 12. August Die Amerikaner verlassen nach rund 40 Jahren endgültig den Flugplatz Hahn 1994 25. Februar Büchenbeuren zählt 2000 Einwohner 1997 11./12. Oktober Einweihung der neuen Grundschule Büchenbeuren 1999 Eröffnung der sanierten Jahnhalle 2000 Eröffnung der neuen Turnhalle an der Grundschule Büchenbeuren 2001 700-Jahrfeier von Büchenbeuren Mitgliedschaft im Zweckverband Flughafen Frankfurt-Hahn 2002 35 Jahre Partnerschaft mit der Gemeinde Middelkerke-Schore in Belgien Erstmalig Kleinkinderbetreuung im Kindergarten Büchenbeuren Raumordnungverfahren Startbahnverlängerung Flughafen Frankfurt-Hahn Fotoausstellung „700 Jahre Büchenbeuren im Wandel der Zeit“ Schwerer Sturm in der Silvesternacht 2003 Bilanz des Sturms von Silvester auf Neujahr ca. 400 Festmeter Holz durch Windwurf Einleitung des Planfeststellungsverfahren für den 4-streifigen Ausbau der B 50 Offenlage Bebauungsplan Büchenbeuren „Süd-Ost“ Abschluss des Raumordnungsverfahrens Verlängerung der Start- und Landebahn Flughafen Frankfurt-Hahn Einleitung Planfeststellungsverfahren Verlängerung der Start- und Landebahn Flughafen Frankfurt-Hahn 2005 Sanierung des Freizeitparks Büchenbeuren Einbau einer Klimaanlage in der Leichenhalle Eröffnung eines Baum- und Strauchschnittplatzes Weiterer Walverkauf an den Flughafen Frankfurt-Hahn 2006 Sanierungsarbeiten auf dem Friedhof sind fast abgeschlossen Fertigstellung des II. Bauabschnittes Neubaugebiet Büchenbeuren „Süd-Ost“ Waldbegehung mit Besichtigung des Baufortschrittes auf dem Flughafen Frankurt-Hahn Entstehung der Neubaugebiete Büchenbeuren 1953 Neubau einer Wohnsiedlung für deutsche Flugplatzangestellte 1954 oberhalb der Apotheke Büchenbeuren 1964 Erschließung Neubaugebiet Büchenbeuren 1965 Süd-Ost (Auf der Taubenacht) 1969 Erweiterung Neubaugebiet Büchenbeuren Süd-Ost (Brunkenstein) 1982 01.03. Bekanntgabe des Neubaugebietes „Erdbüchelchen“ 2004 Erschließung Neubaugebiet Büchenbeuren Süd-Ost 1.BA. 2006 Erschließung Neubaugebiet Büchenbeuren Süd-Ost 2.BA.